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M/U # 2126 – Hamburg (Teichwiesen) – Tad Lancucki Gedächtnis-Marathon am 14.03.14 – eigener Bericht

Der Tadeusz Lancucki Gedächtnis-Marathon am Freitag, dem 14.03.2014, war schon ein etwas ungewöhnlicher Lauf. Am Start waren (nachdem Cornelia Feurich am 11.3. ihre Meldung storniert und Peter Wieneke am 12.3. seine Meldung vom 14. auf den 15.3. verschoben hatte) fünf Teilnehmer, die bei Temperaturen um 8 C, meist bedecktem Himmel und ganz leichtem kühlen Westwind (= Gegenwind im Nordteil der Strecke) ziemlich gute Bedingungen hatten.

Gleich vom Start kurz vor 16 Uhr ging erwartungsgemäß Horst Liebetruth in Führung. Er war natürlich wieder eine Klasse für sich und siegte überlegen in 3.32.41 h. Allerdings war er diesmal besonders motiviert, warteten doch seine charmante Ehefrau und sein kleiner Sohn in Volksdorf im Hotel auf ihn.

Als Mittelfeld hatten sich René Wallesch und Michael Turzynski zusammen gefunden. Klar, die beiden kennen sich seit einer halben Ewigkeit und nutzten die Gelegenheit, um mal wieder ausgiebig beim Laufen zu klönen! Wobei sie vor allem am Anfang ziemlich schnell unterwegs waren...

Christine Schroeder und ich bildeten die Nachhut. Richtig eilig hatten wir es dabei nicht. Vor allem ich nicht. Mir war es eigentlich egal, ob wir unter oder über 6 Stunden laufen würden. Das sah Christine eingangs unserer 5. Runde, also nach rherum, dass ich einfach nicht auf die Rundenzeiten achten würde. Das stimmte bis dahin: Ich drückte nur meine Rundenzeiten (Auftaktstück in 6.53, dann 21.17, 22.13, 22.11 und 21.46) und beachtete sie nicht einmal. Und wartete dabei die beiden Male, in denen es sie in die Natur gezogen hatte.

Na gut, dann trennten sich ab hier diesmal unsere Wege: Ich, der mir die 6 Stunden egal waren, achtete zur Abwechslung mal auf die Zeit und lief vor, während sie, die unter 6 Stunden bleiben wollte, hinterher lief.

Als Michael und René mich gegen Ende meiner 5. Runde zum zweiten Mal überrundeten (das erste Mal war gegen Ende unserer 2. vollen Runde gewesen), blieb ich gleich mal fast 1 ½ km bei ihnen, ehe ich sie wieder ziehen ließ. Michael meinte noch, er werde später sicher langsamer und wir würden dann sicher mehr klönen können. Bei der dritten Überrundung wohl...

Nach zwei schnellen Runden 5 und 6 in 20.09 und 20.04 kam ich dann ab Runde 7 in einen zügigen, aber ziemlich konstanten Rhythmus: Ab jetzt folgten Rundenzeiten von 20.43, 20.41 und nach Eintritt der Dunkelheit (die dank Vollmond nicht allzu dunkel war und bei der man die wandernden Kröten auch ohne Lampe sehen konnte) dann 21.01, 21.30, 21.36 und 21.27. Und plötzlich traf ich kurz vor Ende meiner 12. Runde Michael wieder. Allerdings nicht zur 3. Überrundung durch ihn, sondern indem ich diesmal zu ihm auflief!

Michael und René hatten sich nämlich ihn ihrer 10. (Auskunft René an Christine) bzw. 11. (Auskunft Michael an mich) Runde getrennt, wobei René zunächst das vorherige gemeinsame Tempo noch eine Zeit länger beibehielt als Michael. Während also René zu Christine auflief und sie bei der dritten Überrundung fast 3 Runden lang begleitete, war ich zu Michael aufgelaufen, um die 2. Überrundung durch ihn rückgängig zu machen!

Wir blieben gut 2 km beisammen, liefen aber einen – was das Streckenprofil betraf – leicht unterschiedlichen Rhythmus. Dann, im Schlussdrittel meiner 13. / seiner 15. Runde, zog ich davon...

Diese 13. Runde lief ich in 20.43, die 14. dann wieder in 21.24.

Zwischenzeitlich hatte ich natürlich immer wieder meine Rundenzeiten und auch meine Zwischenzeiten hochgerechnet und wusste, welchen Rundenschnitt mir ab wann zu einer Zeit unter 6 Stunden reichen würde. Nach 8 Runden lag dieser bei 22.30, nach 10 Runden bei 23.30, nach 12 Runden schon bei 24.35. Da ich ja immer noch deutlich schneller war, änderte ich meine Kalkulationen auf eine Zeit unter 5.50 h. Die konnte mich reizen, lag meine Saisonbestzeit doch bislang bei 5.51.37 h, gelaufen am Neujahrstag zusammen mit Christine!

Für eine „sub 5.50“ würde ich auf den letzten 4 Runden unter 22.05 pro Runde bleiben müssen. Da passten die erwähnte 20.43 und die 21.24 in Runde 13 und 14 doch prima!

Als ich in 5.03.38 h in meine vorletzte Runde bog, traf ich am Verpflegungstisch René, der inzwischen in 4.52.32 h Tageszweiter geworden und wohl auf Michael wartete. Er fragte nämlich, wo dieser bliebe, und war völlig überrascht, als ich sagte, den hätte ich überholt.

Offenbar hatte Michael in seiner letzten Runde rund 28 Minuten gebraucht; jedenfalls kam er als Tagesdritter in 5.12.54 h ins Ziel.

Ich lief währenddessen meine beiden Schlussrunden in 21.29 und 21.35, was mir im Ziel eine 5.46.42 h einbrachte, 4.55 min zügiger als meine bisherige Saisonbestzeit 2014 und gut eine Minute schneller als Christine vor sechs Tagen in Öjendorf!

Wobei ich zu meiner eigenen Überraschung kurz vor Mitte meiner vorletzten Runde sogar plötzlich Christine überrundete! Damit hatte ich nicht gerechnet, und das wiederum bedeutete auch, dass sie definitiv nicht mehr unter 6 Stunden finishen würde...

Im Ziel wartete ich dann, bis Christine bei 5.51.14 h in ihre Schlussrunde einbog und begleitete sie bis zu ihrem Finish in 6.19.00 h.

So wurde der Tadeusz Lancucki Gedächtnis-Marathon an Tads drittem Todestag am Ende ein wirklich außergewöhnlicher und erinnernswerter Lauf: Wann haben wir an den Teichwiesen schon einmal solche Positionsverschiebungen in der zweiten Streckenhälfte? Tad hätte seinen Spaß gehabt.

Frühlingsboten (07.03.2014)

MAX BAHR in Bramfeld wird BAUHAUS

Hier vor dem ehemals 80. MAX BAHR Markt in Hamburg-Bramfeld hätten wir letzten Samstag, dem 01.03.2014, einen "Lost Places Marathon" laufen sollen. An diesem Tag wurde nämlich die Gesellschaft Max Bahr aufgelöst. Gestern (06.03.2014) wurden bereits an der Frontseite (rechts des dreieckigen Teils) die Buchstaben MAX BAHR vom Dach geholt. Heute folgten die an der Nordseite.

Demnächst wird hier dann BAUHAUS einziehen.

4. Leuchtfeuer Bubendey-Ufer Marathon am 11.05.2014 – Ausschreibung

Hiermit schreibe ich den 4. Leuchtfeuer Bubendey-Ufer Marathon am Sonntag, dem 11.05.2014, über 42,195 km in Hamburg (Dradenau) aus. Dieser sehr ausgefallene Marathon ist ein weiterer Lauf meiner Serien "Lost Places Marathon" sowie "Hamburg Special Marathon".

Start/Ziel: Hamburg (Dradenau), Wendekreisel der Straße "Am Jachthafen" beim Durchlass durch die Flutmauer in unmittelbarer Nähe des Unterfeuer (Richtfeuer) Bubendey-Ufer.

Termin: Sonntag, 11.05.2014, 13.00 Uhr - Da dieser Lauf zudem im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern im Uhrzeigersinn gelaufen, werden die Teilnehmer der Auslaufparade des Hamburger Hafengeburtstags mit ihren zahlreichen Großseglern und Kreuzfahrtschiffen entgegen laufen!

Strecke: Interessante, aber anspruchsvolle Laufstrecke im Uhrzeigersinn auf der Halbinsel zwischen dem stillgelegten Petroleumhafen im Süden und der Elbe im Norden bzw. dem Unterfeuer Bubendey-Ufer im Westen und Oberfeuer Bubendey-Ufer im Osten. Bis auf eine Überquerung der Flutmauer (auf Treppen) ist die Runde völlig flach; sie besteht jeweils zur Hälfte Kopfsteinpflaster (Straße Tankweg) und einem schmalen Trail außerhalb der Hochwasserschutzmauer direkt an der Elbe. Im Nordwesten der Strecke, nahe des Fähranlegers Bubendey-Ufer, wird die Flutmauer durch ein (bei Hochwassergefahr verschließbares) Tor passiert.

Dieses Areal ist im Rahmen des Projekts "Westerweiterung" bereits in seiner östlichen Hälfte völlig zurückgebaut worden, die dortigen Tanks wurden komplett entfernt. Nur die Löschbrücken im (!) Petroleumhafen existieren noch und können bei der Treppenüberquerung der Hochwasserschutzmauer gut eingesehen. Auch sie werden demnächst abgebaut. In den nächsten Jahren (wahrscheinlich jedoch erst ab 2018) soll das Hafenbecken verfüllt, die Ostspitze der Halbinsel abgetragen, die rund 90 Jahre alte Pappelreihe außerhalb der Hochwasserschutzmauer gefällt und das gesamte Areal Teil des Containerterminals Eurogate werden.

Rundenlänge: 2,759 km, 15 Runden = 41,385 km, plus Pendelstück über 405 Meter H/R = 0,810 km vorweg am Anfang = insgesamt 42,195 km

Anfahrt:
- mit ÖPNV per HADAG-Fähre Linie 62 alle 15 Minuten ab Landungsbrücken (Brücke 3) über Altona (Fischmarkt), Dockland, Neumühlen und Finkenwerder bis Anleger Bubendey-Ufer, dann ca. 0,2 km ab Fähranleger
- mit PKW über Köhlbrandbrücke, nach Unterqueren der Autobahn A7 dem Wegweiser Dradenau in die Dradenaustraße abbiegen, dieser bis ganz zum Ende folgen, geradeaus in die Straße "Am Jachthafen" bis zum Wendekreisel
- mit PKW über die Autobahn A7, Abfahrt Waltershof, dem Wegweiser Dradenau in die Dradenaustraße abbiegen, dieser bis ganz zum Ende folgen

Veranstalter: Fun & Erlebnis Marathons, Christian Hottas, 22393 Hamburg

Startgeld: EUR 12,00 pro Marathon, zahlbar nach Online-Anmeldung auf das Konto Christian Hottas, IBAN: DE73 3006 0601 0107 3278 89 - BIC: DAAEDEDDXXX bei der Ärzte- und Apothekerbank. Erst nach Startgeldeingang ist der Meldevorgang abgeschlossen und der Startplatz sicher. Bei Absage nach Meldeschluss ist das Startgeld trotzdem fällig (sonst macht eine Voranmeldung keinerlei Sinn).

Teilnehmerlimit: maximal 49 Teilnehmer/innen

Anmeldung: ausschließlich online über http://my3.raceresult.com/details/index.php?eventid=18835&lang=de

Meldeschluss: Sonntag, der 04.05.2014, 24.00 Uhr oder bei Erreichen des Teilnehmerlimits, Nachmeldungen sind (soweit das Teilnehmerlimit nicht erreicht ist) gegen 5,00 Euro Aufpreis möglich, zudem besteht kein Anspruch auf Medaille mehr. Meldet euch also bitte rechtzeitig an!

Verpflegung: Wasser, Zitronen- oder Apfeltee, Cola, Kuchen, Weingummi, Rosinen, Salzstangen etc. (Änderungen vorbehalten)

Auszeichnungen: Urkunden und Ergebnislisten werden als pdf-Files über die o. a. Anmeldeplattform bereitgestellt, Medaillen (nur bei fristgerechter Voranmeldung)

Zeitlimit: 6.30 Stunden plus Toleranz

Haftung: Der Veranstalter übernimmt für Unfälle und Verletzungen aller Art sowie Diebstahl oder sonstige Schäden keine Haftung.

Umkleidemöglichkeiten, Toiletten sowie Duschen sind vor Ort leider nicht verfügbar!